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Begründung einer thromboseprophylaxe in Pflegeplanung
01.06.2006, 09:47
Beitrag: #1
Begründung einer thromboseprophylaxe in Pflegeplanung
Servus meine lieben Forum User! Bräuchte einen Tipp. Ich schreibe gerade ne pflegeplanung für meinen praktikumsbetrieb und i hätte da mal ne frage..
ein bew mit ALS kann körper und extremitäten aufgrund der muskelschwäche nicht mehr bewegen.. nur noch andeutungsweise... hat keine kontrakturen...
in der akte wird thromboseprophylaxe abgezeichnet da immobil, nur einmal am tag lagerung bett- rollstuhl und abends zurück.. alle anderen maßnahmen (lagerung, aktives waschen, hochlagern...) wird abgelehnt.. trägt keine kompressionsstrümpfe...
wie kann i da die prophylaxe in der pflegeplanung begründen? mit welchem ziel und welchen maßnahmen wenn i doch letzten endes nix anderes machen kann ausser herzwärts waschen...???
Kann mir einer helfen?
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01.06.2006, 10:14
Beitrag: #2
Re: Begründung einer thromboseprophylaxe in Pflegeplanung
Das Ziel bleibt doch trotzdem,dassd der BW keine Thrombose bekommt.Also warum dann nicht den Eintrag machen wg.Herzwärts waschen.
Problem kann ja auch die nicht Akzeptanz der Thromboseprohylaxe sein.Mit welcher Begründung lehnt er die Maßnahmen denn ab?
vielleicht kann ich Dir so weiter helfen,schreib mal noch etwas mehr.
Noch ne Frage,was ist ALS?
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01.06.2006, 11:14
Beitrag: #3
Re: Begründung einer thromboseprophylaxe in Pflegeplanung
ALS = amythrophische lateralsklerose

llagerungen und auch thromboseprophylaxe werden abgelehnt überwiegend aus dem grund das es ihm unangenehm ist und so alles weh tut

hab jetzt in die pflegeplanung geschrieben:

p) Bew ist immobil und lehnt jegliche lagerung und prophylaktische thrombosemapnahmen ab

Z) ist über Gefahren und folgen einer thrombose informiert
lässt minimal-hochlagerungen zu

m) krankheitsbil´d thrombose erklären und infos geben
versuch von minimalen hochlagerungen nach absprache für kurze zeit
aktive Waschung herzwärts
Liebe Grüße.
Thomas1985
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01.06.2006, 12:55
Beitrag: #4
Re: Begründung einer thromboseprophylaxe in Pflegeplanung
Guten Tag allerseits ich würd mit dem bew nochmal reden, vielleicht erkennt er ja im gespräch, das lagerungen und mobilisierung bzw bewegungsübungen wichtige elemente sind nicht nur für die thromboseprophylaxe. bei einer krankheit, die muskelathrophie beinhaltet muss man auch immer an kontrakturen denken. daher unbedingt auch weitergehende maßnahmen mit dem bew aushandeln...
ansonsten stimmt was du in deiner obenbeschriebenen planung geschrieben hast
MfG!
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01.06.2006, 14:21
Beitrag: #5
Re: Begründung einer thromboseprophylaxe in Pflegeplanung
Danke.. ja diese gespräche erfolgen... das komiasche ist nur ergotherapie, krankengymnastik und logopädie lässt er 1x wöchentlich zu... nur halt alles andere lehnt er ab weil es zu unbequem ist oder weh tut und es stark anstrengt...
aber danke für eure antworten.. dachte schon i denk zu kompliziert^^

Viele Grüße.
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01.06.2006, 15:05
Beitrag: #6
Re: Begründung einer thromboseprophylaxe in Pflegeplanung
Hallo Du!
Das ist das Problem,dass es nämlich meistens viel einfacher ist als wir denken..:-)
Ich find was Du geschrieben hast gut,allerdings hast Du meines Erachtens nicht alles drin.Im Problem fehlt z.B: Aus welchem Grund ist er immobil?und warum lehnt er alles ab? außerdem fehlen Ressourcen.
In den Maßnahmen fehlt,wer,wann,was etwas macht und was heißt für kurze Zeit? Diese Dinge müssen ja überprüfbar sein.
Liebe Grüße.
Christian999
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