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Bulimie mit 90 Jahren was kann man tun in der Pflege?
18.02.2006, 09:34
Beitrag: #1
Bulimie mit 90 Jahren was kann man tun in der Pflege?
Wir haben eine 90jährige bewohnerin die an bulimie leidet.sie isst kaum etwas, aber das was sie isst erbricht sie nachher heimlich.diese bewohner leidet zusätzlich noch an alzheimer, das das ganze erschwärt, weil man mit ihr nicht drüber reden kann.eine magensonde kommt für sie auch nicht in frage da 1.der betreuer das nicht möchte, 2.die bewohnerin sich schläuche usw zieht (dk,infusionen usw).wie sollte man nun denn vorgehen, denn ich bin der meinung das man sie nicht zum essen zwingen kann, da sie sowieso alles wieder erbricht, aber verhungern lassen kann man sie ja auch nicht.
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18.02.2006, 10:35
Beitrag: #2
Re: Bulimie mit 90 Jahren was kann man tun in der Pflege?
Grüße allerseits Fachhillis

trinkt sie denn genügend? man könnte es mit aufbau getränken versuchen wenn sie gut trinkt Viele Grüße!
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18.02.2006, 12:03
Beitrag: #3
Re: Bulimie mit 90 Jahren was kann man tun in der Pflege?
Naja das kann man auch nicht so genau sagen.wir reichen ihr die getränke an und bleiben im zimmer, wenn sie trinkt, aber ich denke das sie auch das häufig erbricht.wir geben ihr schon protein und kohlehydrate usw, aber nur davon kann sie ja auch nicht ernährt werden.infusionen kann man ihr auch nicht legen, da sie sich zieht.tja das ganze ist echt kompliziert.ich hoffe ja immernoch das hier jemand einen tip für mich hat.
Viel Erfolg
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18.02.2006, 12:48
Beitrag: #4
Re: Bulimie mit 90 Jahren was kann man tun in der Pflege?
Wie du schreibst ist die BW 90 Jahre, ist sie körperlich noch so fit dass sie bewusst das Erbrechen herbeiführt???
Bevor man hier an Magensonde denkt...................wie beschäftigt sich die alte Dame am Tag?? Hat sie die Möglichkeit sich zu beschäftigen, liegen Dinge mit denen sie sich beschäftigen kann in Sicht und Greifnähe??? Kann man vielleicht mit ihr zusammen irgendwelche Lebensmittel herstellen die gemeinsam gegessen werden?
Ich glaube dass zuerst einmal genau beobachtet werden sollte wie die alte Dame den Tag verbringt um festzustellen ob man an der Tagesstrukturierung etwas ändern muß damit sie sich besser fühlt.
Wie ist man auf die Idee gekommen dass es sich um Bullimie handelt?? Sind andere gesundheitliche Aspekte abgeklärt?
Bin gespannt auf deine Antwort.
Goodbye!
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18.02.2006, 13:35
Beitrag: #5
Re: Bulimie mit 90 Jahren was kann man tun in der Pflege?
Da deine Bewohnerin 90 Jahre alt ist, denke ich nachdem ich deinen Artikel gelesen habe das sie keinen Lebenswillen mehr hat.

Und ich denke das sie ihre Lebensmittel die sie in wenigen Maße verzehrt warscheinlich nicht verträgt da es ihr Magen nicht kennt Nahrungsmittel aufzunehmen. Da ich diese Bewohnerin nicht kenne, ist es nur eine Vermutung von mir.

Ich denke nicht das eine 90 jährige Frau an Bulimie leidet, sondern keinen Lebenswillen mehr hat.
Lg!
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18.02.2006, 15:26
Beitrag: #6
Re: Bulimie mit 90 Jahren was kann man tun in der Pflege?
Also die bew.liegt den ganzen tag im bett.sie will weder musik hören noch lesen oder tv gucken oder backen, basteln usw.sie steht morgens auf und wird von uns gepflegt.dann fängt sie sofort an das sie wieder ins bett will und ich soll bloß nen neuen schlafanzug schon raus legen usw.wir ziehen sie trotzdem an und bringen sie zum frühstück in die betreuungsgruppe, damit sie überhaupt mal aus dem bett kommt und für kurze zeit unter leuten ist.nachdem sie ihre milchsuppe runter gewürgt hat will sie sofort wieder ins bett,man kann sie nicht ablenke,ich bin mit ihr direkt nach dem frühstück mal spazieren gegangen und hab ihr was vor gelesen usw.das bringt alles nix.sie hört gar nicht zu......ich denke nicht das sie keinen lebensmut mehr hat, da sie sich tierisch gefreut hat als sie geburtstag hatte und stolz ist 90 jahre zu sein.
eine peg sonde kommt ja auch nicht in frage.hab ja erwänht warum, wieso und weshalb.ausserdem sind wir nicht so für sonden, aber irgendwas muss man ja tun.irgendwie ist es hoffnungslos.bis jetzt machen wir es so das wir bei ihr bleiben bei den mahlzeiten und gegebenfalls anreichen.ob sie sich danach übergibt können wir nicht immer feststellen.der hausarzt meinte auch das man da nix mehr machen kann, aber wir gehen davon aus das sie das schon hatte als sie noch alleine zuhause war.leider hat sie keine angehörige die wir befragen können.....naja wenn ihr noch nen tip habt könnt ihr ihn ja posten.trotzdem danke......
Viele liebe Grüße

Fachhillis
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