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Ehemann mit Demenz lässt niemanden in das Haus - Pflegeforum
25.05.2006, 12:44
Beitrag: #1
Ehemann mit Demenz lässt niemanden in das Haus - Pflegeforum
Moin meine lieben Forumfreunde. Zur Zeit bin ich ratlos! Ich bräuchte dringends Hilfe, es geht um ein älteres Ehepaar. Der Mann hat Demenz und Diabetes mellitus. Dieser sperrt seine Frau ein und weiß hinterher nicht mehr, dass er seine Frau eingeschlossen hat. Ein Angehöriger sprach mit dem Arzt des Mannes und er empfehlte ihn das der Mann in einem Altenheim untergebracht werden sollte,da der Arzt keine Verantwortung mehr sonst übernehmen wollte. Der Mann (74) ist so sagt der Arzt lebensbedrohlich gefährdet (da der Mann auch ab und zu viel durch die Demenz viel zu viel Insulin spritzt). Der Angehörige will seine Mutter bei sich aufnehmen, doch der Mann is so 'gewaltbereit' das er keinen in sein Haus reinlässt. Was soll der Angehörige nur tun???????? Wie bekommt man diesen Mann ins Altenheim oder sonst wo hin??? Wen muss man da evtl. auch mit einschalten??? Gesundheitsamt oder was? bitte schreibt mir, dies ist sehr wichtig.

Kann mir jemand helfen?
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25.05.2006, 13:17
Beitrag: #2
Re: Ehemann mit Demenz lässt niemanden in das Haus - Pflegeforum
Er lässt seinen eigenen Sohn nicht ins Haus? Weshalb, weil er ihn nicht mehr erkennt, oder weil er ihn nicht reinlassen will???
Hat der Herr eine Vertrauensperson? Über die könnte man versuchen an ihn ranzukommen.
Zur Not muss ein Unterbringungsbeschluss vom Amtsgericht her. ABER das sollte wirklich die letzte Möglichkeit sein.
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25.05.2006, 14:08
Beitrag: #3
Re: Ehemann mit Demenz lässt niemanden in das Haus - Pflegeforum
Grüße Dich auch. Unter bestimmten Umständen kommt in solchen Fällen die zwangsweise Unterbringung in Betracht. Es handelt sich dabei um landesrechtliche Regelungen, welche die Unterbringung von psychisch Kranken ermöglicht, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellen, weil sie andere oder sich selbst in erheblichem Maße gefährden. In vielen Bundesländern nennen sie sich Psychischkrankengesetze (PsychKG).

In Hessen wäre in diesem Fall primär das Gesetz über die Entziehung der Freiheit geisteskranker, geistesschwacher, rauschgift- oder alkoholsüchtiger Personen anzuwenden.

§ 1

Zulässigkeit der Unterbringung

(1) Geisteskranke, geistesschwache, rauschgift- oder alkoholsüchtige Personen sind auch gegen ihren Willen in einer geschlossenen Krankenabteilung oder in einer anderen geeigneten Verwahrung unterzubringen, wenn aus ihrem Geisteszustand oder ihrer Sucht eine erhebliche Gefahr für ihre Mitmenschen droht und diese nicht anders abgewendet werden kann.

(2) Bilden die in Absatz 1 genannten Personen infolge ihres Geisteszustandes oder ihrer Sucht eine Gefahr für sich selbst, so können sie in gleicher Weise untergebracht werden, wenn die Gefährdung erheblich ist und nicht anders abgewendet werden kann.

(3) Die Unterbringung dauert nur so lange, wie ihr Zweck es erfordert. Die Unterbringung von Rauschgift- und Alkoholsüchtigen darf nicht länger als zwei Jahre dauern.


§ 10

Sofortige Ingewahrsamnahme

Liegen die Voraussetzungen für eine Unterbringung nach § 1 Abs. 1 oder 2 mit hoher Wahrscheinlichkeit vor und ist Gefahr im Verzug, kann die allgemeine Ordnungsbehörde oder die Polizeibehörde die sofortige Ingewahrsamnahme anordnen und vollziehen. In diesem Fall ist unverzüglich eine richterliche Entscheidung über die Zulässigkeit und Fortdauer der sofortigen Ingewahrsamnahme herbeizuführen. Grüße,

Dippi06
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25.05.2006, 14:36
Beitrag: #4
Re: Ehemann mit Demenz lässt niemanden in das Haus - Pflegeforum
Nein er hatte lange kein Kontakt mehr zu ihn. 30 Jahre oder so....auf jeden Fall rief ihn die Nachbarin an, Arzt etc. dass er die Frau wegsperrt und so, und das er verwirrt ist und so. gesundheitsamt meinte das der Angehörige ein Antrag stellen sollte für Altenheim, aber dieser würde so denke ich alles kurz und klein schlagen und weglaufen.........

Tschüss,

princess89
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