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Höherstufung in der Pflege
15.03.2006, 15:42
Beitrag: #1
Höherstufung in der Pflege
Guten Tag liebes Forum.
Ich bräuchte mal Euren Rat:
Ist es auch in anderen Einrichtungen ein Problem BW in eine höhere PS zu bekommen weil Angehörige sich hier persönlich angegriffen fühlen?? Es gibt teilweise regelrechte Kämpfe bis hin zu Drohungen dass für den BW ein günstigeres Heim gesucht wird wenn es zu einer Höherstufung kommen sollte. Ausschlaggebend ist hier nur der finanzielle Aspekt.
Ich finde es ziemlich anstrengend sich dafür ständig rechtfertigen zu müssen und ein schlechtes Gewissen seitens der Angehörigen eingeredet zu bekommen. Oft sind es nicht die Angehörigen die ihr eigenes Geld ausgeben müssen da der BW ja noch lebt und durch Eigentum abgesichert wäre.
Manchmal frage ich mich ob die Angehörigen so sozial sind dass sie umsonst oder unterbezahlt arbeiten würden. Von Pflegeeinrichtungen scheint man das jedoch zu erwarten. Die Eltern werden in die Obhut des Heimes gegeben weil man selbst nicht in der Lage ist die Versorgung zu übernehmen..................aber man scheint nicht bereit zu sein für gute Pflege auch den angemessenen Preis zu zahlen, sondern versucht sein Erbteil möglichst auf Kosten anderer zusammenzuhalten.

Hat da jemand einen Tipp für mich? Schönen Dank und viele Grüße
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15.03.2006, 16:55
Beitrag: #2
Re: Höherstufung in der Pflege
Hallo Du Darley, Diese Problematik kommt mir sehr bekannt vor.Auch bei uns gibt es immer wieder Angehörige,die mit einer Höherstufung überhaupt nicht einverstanden sind.Diese Diskussionen sind sehr zermürbend und nervenaufreibend und für mich persönlich kaum nachzuvollziehen...
Bis bald.
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15.03.2006, 17:49
Beitrag: #3
Re: Höherstufung in der Pflege
Hallo Wir sind per Sozialgesetz dazu verpflichtet, den Pflegekassen Veränderungen beim Bew, bez. Patienten mitzuteilen. Das heißt Angehörige bevorzugen die Variante Niedrigstufung.
Andrea mein Tip: führt sehr genau ein Zeitprotokoll über 7 Tage, jeder Kontrollgang und jeder Handgriff ( wir haben uns selber ein Protokoll erarbeitet) Die PDL oder Geschäftsleitung legt es den Angehörigen vor.
Ich (PDL) erkläre den Angehörigen bez. dem Bew.welche Leistung sie bei welcher Pflegestufe einfordern können und das ich die Möglichkeit habe auch ohne ihre Einwilligung eine Höherstufung im Sinne des Bew. zu beantragen.
Ist der Bew. selber geschäftsfähig, suche ich das Gespräch mit ihm persöhnlich und lasse ihn den Antrag unterschreiben.
Steht er unter Betreuung teile ich den Angehörigen mit, das ich zur Klärung des Vormungschaftsgericht einschalten werde (was ich auch tue)
Ich erkläre kurz was mit den Bew. passieren würde Personal und Geld nach Stufe I Aufwand nach Stufe III
Bei Drohungen sie kündigen, fordere ich sie auf dieses sofort zu tun, mit dem Satz ' Ich verstehe Sie vollkommen, Sie haben jetzt kein Vertrauen mehr zu uns und ich möcht Ihnen nicht zumuten unter diesen Bedingungen ihren Angehörigen bei uns zu lassen, ich setze die Kündigung gleich auf und sie können sofort unterschreiben. (Dieser Satz hat immer gut eingeschlagen) Wo kommen wir hin wenn Angehörige meinen sie können zu unrecht drohen. Bisher hat keiner unterschrieben und sollte es doch jemand tun,ist es kein Beinbruch. Für die geleistete Arbeit muß auch bezahlt werden.
Das Übelste ist wenn sich das Pflegepersonal auf diese Diskusionen einläßt,
Geschäftsleitung, PDL,STL oder WL müssen hier Ansprechpartner, es werden sonst Endlosgespräche geführt, formal steht es dem Pflegepersonal auch nicht zu.
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