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Morphium im ambulanten Pflegedienst wie ist der richtige Umgang?
31.05.2006, 11:30
Beitrag: #1
Morphium im ambulanten Pflegedienst wie ist der richtige Umgang?
Hallo liebe User.
Ich möchte etwas fragen:

Ich habe mal eine Frage: Ich arbeite seit Kurzem bei einem kirchlichen mobilen Pflegedienst.
Diese Woche fahre ich eine Runde wo eine Dame nur eine Tablette gereicht bekommt von mir.
Die Tablette ist gestellt, ein ordentliches Medi Blatt war in der Doku nicht zu finden. Also habe ich gefragt was ich der guten Dame denn verabreiche, womit ich auf die PDL verwiesen wurde.
Heute habe ich dann gefragt, und man sagte mir das es Morphium sei.
Ich nehme die Medis immer gestellt für die Woche mit zu mir nach Hause und fahre von da aus direkt zum Dienst.
Ist das denn bei dem Medikament zulässig, fällt doch unter das BTM Gesetz???
Hat da jemand Erfahrung gesammelt? Vielen Dank und allerbeste Grüße!
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31.05.2006, 12:25
Beitrag: #2
Re: Morphium im ambulanten Pflegedienst wie ist der richtige Umgang?
Hallo Du!

Ich weiss nicht genau, wie es im ambulanten Dienst ist. Aber so aus dem Bauch raus würde ich fragen, wieso deponierst du sie denn nicht bei der Frau? Irgendwo auf dem Schrank wo sie nicht hinkommt, falls es da probs gäbe.
Im häuslichen Bereich ist ja vieles anders geregelt als im stationären Heim.

Alles Gute.
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31.05.2006, 13:48
Beitrag: #3
Re: Morphium im ambulanten Pflegedienst wie ist der richtige Umgang?
Guten Tag. Meines Wissens ist es nicht zulässig, das du die Medis in irgendeiner Form mit zu dir nach Hause nimmst.
Sollte aus irgendwelchen Gründen, die verschiedenartig sein können, die Medis dem Pat. nicht selbst überlassen werden können, müssen diese sicher verwahrt bei euch im Büro deponiert werden.
Viel Glück,
Uenal
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31.05.2006, 14:26
Beitrag: #4
Re: Morphium im ambulanten Pflegedienst wie ist der richtige Umgang?
Hey!

Bei uns ist es überhaupt nicht zulässig irgendetwas von Patienten nach Hause zu nehmen, weder Schlüssel, noch Dokumente und schon gar nicht Medikamente. BTM ,ein absolutes DON`T!
Wenn es bei den Pat. nicht geschützt aufbewahrt werden kann, weil die Pat. nicht in der Lage ist verantwortungsbewußt damit umzugehen, wird das Medikament in einem extra Schrank, der abgeschlossen werden kann, bei uns deponiert. Auch die komplette Wochendosis darf nicht mitgenommen werden.

Ein Medikament darf nicht ohne schriftliche Anordnung des beh. Arztes mit genauer Dosierungsangabe gegeben werden. Wir bitten die Ärzte um ein Fax mit den Med.angaben, rufen gegebenenfalls bei Unklarheiten an und dokumentieren dies sehr genau in der Dokumappe.

Ich hänge dir mal einen Link über die Richtlinien des MDK an, auf Seite 65 geht es um die Med.gabe, nicht speziell über BTM.
Aber auch sonst ist es ganz interessant sich die Richtlinien, wie gearbeitet werden soll, mal durchzulesen.

Wir haben alle 2 Jahre die Prüfer im Haus und da wird sehr genau geschaut.
Finde ich auch gut so.

http://www.vincentz.net/download/MDK_QP_...112005.pdf
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31.05.2006, 15:38
Beitrag: #5
Re: Morphium im ambulanten Pflegedienst wie ist der richtige Umgang?
Das finde ich gut das ihr das genauso sehr wie ich und das es ja auch Grundlagen gibt aufgrund derer das nicht rechtens ist!
Es ist nicht möglich dieses Medi bei der Patientin zu deponieren da sie überall und immerzu nach Tabletten sucht, in der Station käme ich auch nicht dran, da nur die PDL den Schlüssel zum Schrank hat und am WE ist sie ja nicht da.

Ich werde es aber ansprechen und ich möchte kein Morphium mehr für die ganze Woche mit zu mir nach Hause haben! Aber jetzt weiß ich das ich es mit ruhigem Gewissen ansprechen kann.
Grüße!
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