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Pflegeassistenz Arbeitsumstände
11.02.2004, 14:00
Beitrag: #1
Pflegeassistenz Arbeitsumstände
Hallo Forum
Ich bin ja Pflegeasistentin und es gibt Altenpfleger/innen oder wie man so schön sagt Fachkraft.

Kennt ihr das auch als Pflegeasistenten das man morgens zur Arbeit kommt und dort mit bei der Übergabe sitzt denn da fängt es schon an, man behandeld die Pflegeasistenten wie Luft oder man hat das Glück und darf mitreden aber das ist noch nicht alles.

Man hat ja vorher einarbeitung gehabt und kennt sich gut auf der Station wo man ist aus und denkt alles ist super aber nein und schon kommt die Fachkraft und erzählt einen du machst das und dann das, da denkt man doch ( Hallo geht es noch besser ) aber damit nicht genug, wenn man sich dann mal hinsetzt als Asistenten dann sagen die schon willst du nicht mal Arbeiten und so geht es dann denn ganzen Dienst über.

Das beste ist ja noch man sieht die Fachkraft die ganze Zeit mit einer Tassen Kaffe und Ziggis als wenn die Angst haben das die Kaffe Hersteller Pleite machen und die Tabak Industrie in denn ruin geht also wir haben bei uns nur eine halbe stunde Pause aber das reicht bei vielen Mitarbeitern garnicht aus.

Ich möchte auch darauf hinweisen das nicht alle Fachkräfte so sind also schäre ich sie nicht alle über einen Kamm aber es gibt welche die wirklich so sind.
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11.02.2004, 14:19
Beitrag: #2
Re: Pflegeassistenz Arbeitsumstände
Mal schauen PGnakia!

Mir geht es auch nicht besser, Dank der Qualitätsssicherung bin ich jetzt meinen Job in der ambulanten Pflege los. Ich habe eineinhalb Jahre s.c. gesprizt und sogenannte Laienbehandlungspflegen gemacht. Jetzt darf Tochter, Onkel oder sonstwer das tun, sobald eine staatlich geprüfte KPH
das macht verweigert die Kasse die Kostenübernahme TOLL. Ein Pflegedienst kannes sich nicht leisten Hilfskräfte fahren zu lassen um dann noch eine EXaminierte Kraft hinterherzuschicken.
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11.02.2004, 14:35
Beitrag: #3
Re: Pflegeassistenz Arbeitsumstände
grüß Gott!
Ohne jetzt das leidige Thema Examinierte- Nichtexaminierte wieder voll aufleben lassen zu wollen, trotzdem mal meine Sichtweise der Dinge.

Sowohl in der ambulanten, wie auch stationären Pflege sind gerade die KPHs und APHs, die über langjährige Pflegeerfahrung verfügen, bei ihrer Einsatzmöglichkeit herabqualifiziert worden. Das finde ich nun sehr schade, da ich einige Kollegen/Innen kennen gelernt habe, die wirklich fachlich sehr gut waren. Nun ist also Ende im Gelände- der Qualität zuliebe, hm.

Ich kenne nun ein paar Pflegedienste, wo nach wie vor KPHs eingesetzt werden- auch für die Behandlungspflege- und es keinen Ärger mit den Kassen gibt.

Ob es dem Teamgeist sehr guttut, wenn eine solche strikte Trennung vorgenommen wird, wage ich zu bezweifeln. Es ist unbestritten, dass bestimmte pflegerische Tätigkeiten nur von Examinierten vorgenommen werden sollten- doch man kanns halt auch übertreiben beim Kastendenken.

Angesichts der leeren Kassen unseres Sozialsystems inklusive der Pflegeversicherung werden wir sicherlich noch Zeiten erleben, wo der Qualitätsgedanke seehr viel weiter unten angesiedelt sein wird. Ob zum Schaden oder zum Nutzen- das muss sich erst noch heraus stellen.

http://www.temporaire.info

Schönen Gruß.
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11.02.2004, 15:18
Beitrag: #4
Re: Pflegeassistenz Arbeitsumstände
Guten Tag
meine Einstellung zu diesem Thema habe ich ja schon häufiger publiziert.
Allerdings hab ich auch nur wenige KPHs kennengelernt, die entsprechend fachkompetent sind.
Egal, nur wenn jetzt KPHs und APHs schon wegen der Qualitätsoffensive arbeitslos werden, sind sicherlich die 'minderausgebildeten' Altenpfleger zu mindest in der ambulanten Pflege demnächst ebenfalls betroffen.

Wie ich in einem anderem Thread bereits anmerkte, sind hier in Lübeck die freien Stellen wohl alle durch Krankenschwestern belegt. Ich hab mich jetzt zum Ende der Ausbildung mehrfach auch bei ambulanten Diensten beworben und nix. Krankenschwestern werden hier angebetet und nehmen dem Nachwuchs die Arbeitsplätze weg. Letzte Chance: Zeitarbeitsfirma für €7.50 die Stunde. Ich könnte und kotzen.

Schaun wir mal, was die Zukunft tatsächlich bringt.
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11.02.2004, 16:03
Beitrag: #5
Re: Pflegeassistenz Arbeitsumstände
Die sogenannte Qalitätssicherung ist ein Schuß in den Ofen. Krankenkassen haben Patienten angeschrieben ob diese nicht Verwante oder Bekannte haben die die Behandlungspflegen gegen ca. 150 Euro im Monat übermehmen können, damit der teure Pflegedienst ja keinen Behandlungsschein bekommen.
Außerdem kommt noch dazu wenn ich eine Umschulung machen möchte benötige ich einen Bildungsgutschein, um diesen zu bekommen muß ich ein psychologische Gutachten haben, in dem bestätigt wird das ich für die Altenpflege geeignet bin.
Das klingt vielleicht jetzt eigebildet aber meine Patienten waren mit meiner Pflege zufrieden und haben sich gefreut das ich mir auch mal etwas Zeit hatte für kleine Probleme die nicht in einem Pflegevertrag festhalten sind.
Sollten diese Dienste nur noch von Pflegefachpersonal ausgeübt werden, dann ist Zeit noch mehr Geld und von Menschenwürde überhaupt keine Rede mehr. Beste Grüße
HKvilma
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