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Ständiges Dienstplanchaos dank unserer Pflegedienstleitung - Was Tun ?!?
27.05.2006, 18:01
Beitrag: #1
Ständiges Dienstplanchaos dank unserer Pflegedienstleitung - Was Tun ?!?
Tach meine lieben Forumuser! Ich weiß zur Zeit nicht weiter. Folgende Fragen:
Ich arbeite in einem Altenheim in dem die PDL für die Erstellung des Dienstplans zuständig ist. Jetzt hängt das Ding immer erst so um den 25. des Monats für den Folgemonat an der Pinnwand.

Ich weiß:
Bundesarbeitsgerichtsurteil vom 28.10.1986
AZ: 1ARB11/85
Abs. 4.
Dienstpläne müssen 2 Wochen im Vorraus sich im Aushang befinden und die
Dienstplanung muß sich über 6 Wochen erstrecken (Monat)

Es wäre schon schlimm genug daß ihr ein BAG-Urteil am Arsch vorbei geht, es kommt aber noch schöner. Am laufenden Meter werden Dienstplanänderungen vorgenommen, so daß z.b. (ist gerade eine Woche her) Freitag abends 19:00 jemand für den Spätdienst am Sonntag gesucht wird weil, jetzt haltet euch fest, sich die PDL verguckt hat! So´n Scheiß passiert ständig. Es schaut auch kein Mitarbeiter mehr rechtzeitig auf die Gesamtzusammenstellung der Dienste (ob z.B. am Sonntag genug Leute im Spät eingeteilt sind) weil Hinweise auf Fehler der PDL grundsätzlich von ihr als Kapitalverbrechen angesehen und mit vor-dem-gesamten-Team-in-der-Luft-zerfetzt-werden geahndet werden. Sie wird dann laut und persönlich. 'Idioten' 'Schwachköpfe' u.ä. Worte fallen da dann gänzlich ungeniert. Da lässt man als Mitarbeiter den Dienstplan lieber sehenden Auges gegen die Wand fahren als sich persönlich beleidigen zu lassen.
Aber das ist noch nicht schön genug, es wird noch schöner. Stellt sie dann also regelmäßig ihre Planungsverpeiler fest wird bestenfalls delegiert. 'Der und der soll den Dienst machen' kritzelts in den Dienstplan und das soll´s dann gewesen sein. Wird der betreffende Mitarbeiter informiert? Natürlich nicht. Soll er doch täglich anrufen und fragen, ob der Dienst für morgen noch so steht wie heute mittag als er nach dem Frühdienst Feierabend gemacht hat. Ist echt dutzendfach so im letzten Jahr vorgekommen, ich übertreibe nicht!
Dem immer noch nicht genug, sie ist auch noch im Betriebsrat. Den einzuschalten hilft also wenig.

Die Frage die mich am meisten drängt ist: Muß sie nicht einen Mitarbeiter selbst informieren, wenn sich sein Dienst ändern soll? Und ihn auch erreichen und nicht nur seinen AB, was natürlich auch oft vorkam und im Desaster endete. Mein Arbeitsvertrag verpflichtet mich jedenfalls nicht zum täglichen AB-Abhören bevor ich zu Bett gehe.
Und kann es sein, daß sie das Erreichen des Mitarbeiters einfach delegiert? Das wird dann nämlich gerne an die folgende Schicht weitergegeben und geht de facto unter. Was sicherlich auch eine Art des passiven Widerstandes der Mitarbeiter ist, die von diesem Dauerzustand 1.) allesamt die Schnauze voll haben und 2.) während ihrer Schicht noch genug andere Arbeit zu erledigen haben und nicht ständig gelangweilt vor´m Telefon rumhocken.
Dann krakehlt sie wieder über ihre unfähigen Mitarbeiter durch die Lande.

Kennt hier jemand Urteile oder entsprechende gesetzliche Regelungen, die das Informieren der Mitarbeiter bei Dienstplanänderungen betreffen?
Wer kann mir helfen? Schönen Dank und allerbeste Grüße.
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