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Warten auf Pflegestufe bei Neukunden
08.05.2006, 13:49
Beitrag: #1
Warten auf Pflegestufe bei Neukunden
Grüß Gott allerseits!
Ich möchte mal in die Runde fragen.
Die Wartezeit bis zur Einstufung nach Antragstellung auf Pflegebedürftigkeit. Angehörigen kann man es nicht immer plausibel machen, daß sie erstmal zahlen sollen ('das wird doch die Pflegekasse übernehmen'), wir möchten keine doppelte Rechnung stellen (vor/ nach Einstufung). Auch weil die Kostenträger nicht immer planbar reagieren. Also heißt es abrechnen und Mehraufwand für die Zeit nach der Einstufung sowie evtl. Mißkredit riskieren - oder warten!

Wie ist Eure Meinung? Welche Rechtsnorm untermauert unseren Anspruch auf verzögerte Rechnungsstellung? Wann 'verfällt' der Anspruch? Wer kennt dieses Problem?
Schönen Dank und viele Grüße. Gina33
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08.05.2006, 13:56
Beitrag: #2
Re: Warten auf Pflegestufe bei Neukunden
grüß Gott Gina33!
Wir handhaben es folgendermaßen: Wir rechnen in diesem Fall mit dem Kunden direkt ab, sofern er zur Bezahlung in der Lage ist.
Bei einer Einstufung, die bekanntlich ab Antragstellung gewährt wird, reicht der Kunde die Rechnung bei der Pflegekasse ein, diese zahlt dann Rechnungbetrag bis zum Höchstbetrag der jeweiligen Pflegestufe dem Kunden zurück, bzw. verrechnet mit dem Kunden die Differenz.
Dies steht auch in unseren Pflegeverträgen.
Ist offensichtich, dass ein Kunde nicht privat zahlen kann und die Höhe der Pflegestufe ungewiss ist, wird eine vorläufige Pflege mit dem Kunden vereinbart. Es werden dann Pflegeleistungen bis maximal zur PS I erbracht.
Erfolgt dann die Einstufung rechnen wir rückwirkend mit der Pflegekasse die Pflegestufe I ab. Nach bekannt werden der Pflegestufe hat der Kunde die Möglichkeit zusätzliche Leistungen dazu zu wählen.
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08.05.2006, 15:37
Beitrag: #3
Re: Warten auf Pflegestufe bei Neukunden
Beste Grüße allerseits!
Wir vereinbaren mit dem Kunden die notwendigen Leistungen und rechnen nach Vorlage der genehmigten Pflegestufe die Leistungen mit der PK ab. So gehen wir zum Teil 2-3 Monate in Vorleistung. Die AOK hat in Brandenburg einmal 3 Monate vom Antrag zur Begutachtung und dann nochmal 2 Monate zum Ergebnis gebraucht, ... und dem wurde widersprochen, da der Zustand des Kunden dieses erforderlich machte. Sollte es nicht zur Zahlung durch die PK kommen, wird dem Leistungsempfänger die Rechnung geschrieben. Das ist vorher ausdrücklich in einem Zusatz zum Pflegevertrag vereinbart.
Viele liebe Grüße
Marzel14
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