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Zusammenarbeit mit 'Ehrenamtlichen' in der Pflege
08.04.2006, 13:41
Beitrag: #1
Zusammenarbeit mit 'Ehrenamtlichen' in der Pflege
Moin Moin meine lieben Forumfreunde. Suche etwas Austausch zu diesem Thema.

Welchen Erfahrungswerte gibt es mit Ehrenamtlichen im Pflegeheim???
Welchen Aufgaben sind bei euch im Pflegeheim zugeteilt???
Und warum wird so wenig mit Ehrenamtlichen zusammengearbeitet???
Welche Aufgaben könnten von Ehrenamtlichen übernohmen werden???
Hat wer einen Ratschlag?

Besten Dank und allerbeste Grüße!
Kätzchen 82
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08.04.2006, 13:55
Beitrag: #2
Re: Zusammenarbeit mit 'Ehrenamtlichen' in der Pflege
Grüße Dich auch Zu uns kommen zweimal wöchentlich zwei ehrenamtliche Damen (zeitversetzt), die mit den Bewohnern spazieren gehen oder diese zur Messe außer Haus begleiten. Ausserdem ist angedacht dies im Sommer auszuweiten, so daß wir kleine Lesegruppen eröffnen etc.

Zum einen können ehrenamtliche Helfer ein sehr großer Gewinn sein in der Beschäftigung mit demenziell veränderten Bewohnern, aber auch bei unsren noch recht fitten Bewohnern kommt dieses Angebot sehr gut an.
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08.04.2006, 15:04
Beitrag: #3
Re: Zusammenarbeit mit 'Ehrenamtlichen' in der Pflege
Hello auch in unserer Einrichtung gibt es ehrenamtliche Helfer. Es gibt beispielsweise einen Mann der jeden Mittag kommt und auf einem Wohnbereich essen eingibt. Er kommt schon jahrelang und kennt die BW denen er das essen eingibt und es ist ja immer einer direkt nebendran, da es im Speisesaal ist.

Ansonsten gibt es eine Dame aus der Hospizbewegung der mehrmals in der Woche kommt und Einzelbetreuungen macht und die im Rahmen ihrer Hospiztätigkeit auch Sterbebegleitung macht.

Des weiteren wohnen bei uns zwei ehemalige Angestellte aus der Pflege. Die machen viel Beschäftigung mit den Leuten auf den einzelnen Wohnbereichen und auch Hol- und Bringdienst für den Gottesdienst.

Mir selbst ist allerdings aufgefallen dass im allgemeinen die ehrenamtlichen Helfer im Laufe der Jahre immer weniger werden.
Allerbeste Grüße! cbr_honda
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08.04.2006, 15:55
Beitrag: #4
Re: Zusammenarbeit mit 'Ehrenamtlichen' in der Pflege
Guten Tag allerseits

Bei meinem letzten AG gab es Damen (Hausfrauenbund, oder sowas), die gelegentlich einen Gottesdienst organisierten.
Leider hatten die Bewohner oftmals keine Lust diesen zu besuchen, (war auch ne ungünstige Zeit, nach dem Abendbrot).
Die Damen waren dann ziemlich unzufrieden mit dem Personal, wenn wir die Leute nicht umstimmen konnten. Aber was sollten wir machen, wir können die Bewohner ja nicht gegen deren Willen in den Gottesdienst schieben. Mehr wie anbieten und fragen können wir nicht. Dann hieß es, wir würden die Leute nicht ausreichend motivieren zum Gottesdienst....
(Ich verstehe ja auch, dass es ärgerlich ist, wenn man sich viel Mühe macht, und kaum einer nimmt deren Angebot wahr, das ist schon frustrierend. Vielleicht hätte eine andre Tageszeit aber auch die Teilnahme gesteigert.)

Wenn dann doch mal Bewohner hinkamen, die noch nicht müde waren (konkretes Beispiel, ein jüngerer Mann, mit hypoxischem Hirnschaden, der war nach dem Abendbrot noch fit), dann wurden die Mienen verzogen und es kamen so Sprüche wie: 'Der schon wieder'. Man fand es unappetitlich, dass dieser Mann unter ständigen Speichelfluss litt.
Genauso gern gesehen wurden unruhige Bewohner, die irgendwie Laute von sich geben.
Da tun die Damen so christlich, aber machen dann solche Unterschiede. Sind vor Gott nicht alle Menschen gleich? Egal ob sie 'sabbern', 'stöhnen' oder sich 'ganz normal' benehmen?

Erst neulich war ich mal in einem andren Heim zu besuch, wo 'grüne Damen' kommen. Das Personal erzählte, dass die grünen Damen sich immer nur die selben Bewohner raussuchen, nämlich die, die solche Besuche eigentlich garnicht nötig hätten, da sie wunderbar noch selbst soziale Kontakte aufrecht erhalten könnten.

Ich denke, das Problem liegt daran, dass auch ehrenamtliche Kräfte irgendwie geschult, eingewiesen, eingearbeitet werden müssten, damit sie sehen, wer hat jetzt ihren Besuch nötiger, und damit sie weniger Berührungsängste gegenüber Menschen haben, die eben anders sind.

Lg.
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